Nyomtatás

Leben und Dienst in der Reformierten Kirchengemeinde

   von Debrecen Széchenyi-kert


Zusammengestellt von dem Pastor der Gemeinde Zoltán Jenei
Debrecen, 2005

(Persönliches über den Pastor:

Ich bin in einer gläubigen reformierten Familie aufgewachsen. Das Vorbild meiner Eltern, ihre Liebe und ihr Beten war in der Entwicklung meines Lebens, meiner Weltanschauung bestimmend. Die große Entscheidung traf ich mit 17 auf einer Jugendkonferenz: Christus soll der Herr und Vorbild in meinem Leben sein. Diese Entscheidung ergab auch eine andere: ich habe es begriffen, dass meine Bestimmung der Pastoraldienst ist - ich habe meinen Mitmenschen die gute Nachricht von Christus' Liebe, Hilfe weiterzugeben, die auch mich glücklich gemacht hat.

Mein Motto aus der Bibel ist: "Jesus Christus muss in allem der Erste sein."(Kolosser 1:18) Ich bin der Überzeugung, dass es nur dann alles und alle am richtigen Platz in unserem Leben ist, wenn Jesus Christus der Erste, der Wichtigste ist, wenn Sein Wort, Seine Wille bestimmend für uns ist. Die 10 Gebote und die Ethik der Liebe - die Essenz der jüdisch-christlichen Kultur - ist ewig und universell, das ist das feste Fundament unseres Lebens.
Ich lebe mit meiner Familie glücklich: meine Frau ist seit 25 Jahren meine treue und opferwillige Gefährtin in der dienenden Lebensform, wir haben eine Tochter und drei Söhne, alle sind Studenten.
Ich habe an der Debrecener Reformierten Teologischen Akademie ein Diplom mit der Qualifikation 'ausgezeichnet' erhalten. Früher habe ich in der Reformierten Großkirche in Debrecen, in Esztár und in Kismarja gedient und danach - vor 12 Jahren - wurde ich an die Pristerstelle von der reformierten Gemeinde in Debrecen-Széchenyi kert gerufen.)

Während des vorigen Jahrzehntes wurde der Wunder verwirklicht: - in Fußstapfen des in den Ruhestand gegangenen alten Pastors getreten, der wie ein Prophet die Notwendigkeit des Aufbauens einer neuen Kirche formuliert und die Plandokumentation der Kirche aufgestellt hatte - mit dem Verwalter, Presbyterium und mit der Kirchengemeinde zusammenarbeitend, betend, bemühend, vielerlei kirchliche und staatliche Unterstützung erhaltend, durch dies alles auch als Gottes Geschenk wurde unsere schöne neue Kirche aufgebaut - auf der größten Plattenbausiedlung in Debrecen.

Der Architekt der Kirche, der Ibl-Preisträger Debrecener István Lengyel wurde durch die befestigten Kirchen in Siebenbürgen, durch die Architektur des weltberühmten Le Corbusier und ich bin davon überzeugt, dass auch von Gottes Seele inspiriert, als er dieses multifunktionelle Gebäude erträumte.

Wichtig ist das Wort: multifunktionell. Wie der Bischof Dr Gusztáv Bölcskei es maßgebend formuliert hatte: die christliche Kirche von heute kann ihre Mission nur dann vollbringen, wenn sie die ewig geltenden biblischen Wahrheiten für den Menschen von heute auf einer verständlichen und ansprechenden Weise, der Gesellschaft gegenüber aufgeschlossen repräsentiert und vergegenwärtigt.

Mit diesem Ziel vor unseren Augen streben wir von Anfang an danach, dass die Kirche für jede Generation zu einem seelisch-geistlichen Zuhause wird und im Gebäude viele Programme von unterschiedlichen Interessen organisiert werden können.

"Der große Saal" der Kirche ist kreisförmig, symbolisiert die Umarmung der Liebe. In dieser Liebe-Umarmung hören sich sonntags mehrere hunderte die aktuellen Erklärung der Bibel anlässlich der Gottesdiensten an. Alte und neue Gemeindemitglieder nehmen schön in Frieden in den Bänken Platz - für sie alle ist dieser Ort ein seelisches Zuhause, der Ort der Harmonie, der seelischen Reinigung, des Trostes, der Verstärkung, der Ort wo man Gottes Anweisungen verstehen kann. Von der Wohnsiedlung schließen sich auch viele der Gesellschaft unserer Gemeinde an. In diesem akustisch gut geplanten großen Saal werden oft Chorkonzerte, Konzerte organisiert. Viele Orchester, Chöre sind schon hier aufgetreten, zahlreiche CD-Aufnahmen sind hier auch gemacht worden. Die elektrische Kirchenorgel mit 50 Registern spielen unsere Kantoren auf einem künstlerischen Niveau. Unsere Kirche pflegt einen guten Kontakt mit den Ausbildungsstätten der Stadt (besonders mit den Schulen und Kindergärten unserer Umgebung), die Vörösmarty Grundschule in der Nähe veranstaltet jedes Jahr in der Kirche Konzerte zu Weihnachten und am Ende des Schuljahres. Die Kinder singen wirklich "engelhaft".

Es gibt ein "Babyzimmer" direkt neben dem großen Saal der Kirche, durch eine Glaswand davon abgetrennt, so können hier Eltern mit ihren kleinen Babys Platz nehmen und während die Kleinen spielen, verfolgen Väter und Mütter durch den Lautsprecher und die Glaswand den Gottesdienst.

"Der kleine Raum der Kirche" ist ebenfalls durch eine Glaswand an den großen Saal angeknüpft. Das ist eine sehr optimale Verknüpfung - zum Beispiel auf den großen christlichen Festen kann der übervolle Kirchensaal mit diesem Raum erweitert werden. Hier halten wir die kleineren familiären Veranstaltungen: die Gebetstunden, Bibelstunden, Besprechungen. Dieser Raum dient auch als Proberaum des Gemeindechors. Jeden Freitagnachmittag von 5 bis 7 Uhr versammeln sich hier diejenigen, die Chorlieder gern haben, um sich auf das Auftreten, auf den Dienst in kirchlichen Veranstaltungen vorbereitend die schönen kirchlichen Lieder zu lernen und zu üben. Die kleine Truppe singt nicht nur schön, sondern auch von Herzen, von Glauben. Sie singen gerne, so bereiten sie auch den Zuhörern große Freude.

Der kleine Raum trägt den Namen des großen Reformators, Bischofs, Kálmáncsehi, dessen Denkmal im Park der Kirche steht. In dieser Galerie Kálmáncsehi werden jeden Monat bildkünstlerische Ausstellungen eröffnet, mit der Absicht, den Besuchern die wirklichen Werte mit den Mitteln der Kunst zu zeigen.

Zum Kirchengebäude gehören auch Büros, die technisch gut ausgerüstet sind, mit Telefonen, Computern, Kopiergerät. Die Toiletten ( auch für körperlich Behinderte ) stehen anspruchsvoll zur Verfügung der Gemeindemitglieder.

Von den Büros kann man durch einen Flur ins Gemeindehaus kommen. Dieser Gebäudeteil hat auch einen Namen: Jedermanns Zuhause. Die Räumlichkeiten hier erwarten nicht nur die Gemeindemitglieder: sie stehen auch für alle von der Wohnsiedlung offen. Während des Gottesdienstes laufen sonntags hier die Kindergottesdienste, wo die Kleinen altersgemäß an den biblischen Lehren beteiligt werden. Hier haben wir freitagnachmittags und -abends die Stunden für die Konfirmanden sowohl für die kleineren als auch für die älteren. Die biblischen Lehren werden mit den jugendlichen in kleineren Gruppen altersgemäß bearbeitet. Diese Programme sind aber auch gute Treffpunkte, wo sich die Jugendlichen und die Kinder kennen lernen, miteinander Freundschaften schließen. Es gibt auch Ehepaare in unserer Gemeinde, die sich in diesen Stunden getroffen, kennen gelernt haben und so zu einem Liebespaar - Ehepaar geworden sind...

DAS GEMEINDEHAUS - EIN ZUHAUS FÜR ALLE

Das am 1.Juli 2000 eröffnete und seitdem ständig funktionierende Haus bietet auch dieses Jahr Freizeit- und Kulturprogramme, mit dem Schwerpunkt Drogenprävention. Hier kann man an Vorlesungen, Konzerten, Ausstellungen teilnehmen, Billard, Tischtennis, Tischfußball, Schach, Gesellschaftsspiel spielen, sich Filme ansehen, Musik hören, Computer spielen, gute Gespräche führen; auf dem Hof gibt es einen Spielplatz, Sportplatz und eine Stelle, wo man Feuer machen kann um Speck zu braten oder etwas Feines im Kessel zu kochen.

Diese wunderbare Ausrüstung haben wir dem Klub Rotary zu verdanken. Diese Zivilorganisation hat für die ganze Einrichtung des Hauses im Rahmen einer internationalen Bewerbung finanzielle Unterstützung gegeben.

Ins "Jedermanns Zuhause" können wirklich alle von der Wohnsiedlung hereinkommen und die Spielzeuge kostenlos benutzen, an den verschiedenen Programmen teilnehmen. Wir machen für jede Generation Programme. Wir versuchen vor allem die Jugendlichen vor dem Verlorengehen, der schlechten Gesellschaft, der Wirkung und Folgen der schädlichen Suchten zu retten - das ist Drogenprävention. Viele haben diesen Ort lieb gewonnen und so wurde dieses Haus zu ihrem "Stammplatz". Außer dem Spiel streben wir auch immer danach, die Jugendlichen, die ihre Freizeit bei uns verbringen, mir Ratschlägen zur Lebensführung, mit beruhigenden, ermutigenden Worten, mit Liebe - mit Gottes Liebe zu beschenken. Das hat auch Erfolg: viele haben der Droge, dem umherstreifenden Leben schon den Rücken gekehrt und leben, lernen, arbeiten jetzt als glückliche christliche Jugendliche. Das ist ein riesiges Ergebnis!

Durch die Kultur versuchen wir die Jugendlichen zum Schönen, Guten zu erziehen, deshalb veranstalten wir regelmäßig Konzerte (im großen Saal) und Ausstellungen (im kleinen Saal).

Unser Gemeindehaus ist auch das Zuhause, der Standort von mehreren Zivilorganisationen.

Mit der Vereinigung "Ungarische Sportwettbewerben um Mitternacht" organisieren wir freitags von16 bis 24 Uhr, samstags von 16 bis 20 Uhr für die Jugend von der Wohnsiedlung Klubbeschäftigungen, wo sie ihre Freizeit nützlich, vernünftig und angenehm verbringen können. (Geleitet von dem Pastor Zoltán Jenei. Seine Kollegen: Dániel Püski, Éva Pákozdi, Ágnes Kovács, Annamária Jenei, Zoltán Hamar) Wir möchten, dass die Jugendlichen nicht zum Sklaven der Leidenschaften sein würden, sondern eine wertvolle, pflichtbewusste, Generation bilden würden. Dafür müssen aber auch wir etwas tun. Wir müssen sie mit Liebe, Weisheit schützen, führen, erziehen. In dieser Arbeit steht der "Pingpongdoktor" Dr. Sándor Faragó als ein hervorragendes Vorbild. Seine bürgerliche Initiation vor 10 Jahren wurde für heute schon zu einer internationalen Bewegung, die auch von dem Staat anerkannt ist.

Hier veranstaltet ihre Programme die Debrecener Gruppe der Landesvereinigung der Großfamilien. (Leiterin: Frau Dr. Szalontai) Das ist ein Freundeskreis der kinderreichen Familien, die einander mit Rat und Tat helfen. Es ist gut, die Entwicklung vieler harmonisch erzogener Kinder, die glücklichen Eltern-Ehepaare, ihren Glauben in der Zukunft zu sehen. (Jeden Monat der erste und dritte Mittwochabend, von 5 bis 7 Uhr)

Zweimal pro Woche treffen sich hier die Mitglieder des Frauen-Sportkreises(Geleitet von Frau Jenei und Hajnalka Galambos). Für Gesundheitspflege und eine gute Figur wird hier viel getan. Dieser Klub ist sehr geliebt, es tut einem gut, sich nach dem Arbeitstag ein bisschen zu erholen, Gymnastik zu machen. Vor und nach den Turnstunden wird in fruchtbaren Gesprächen über Freude und Sorge gesprochen. So haben diese Stunden eine wirkliche teamformende Wirkung. (Dienstag- und Donnerstagabend von 19.15 bis 20.15)

Im Gemeindehaus werden auch die Programme der Vereinigung der Christlichen Postboten gehalten (Leiter: István Fazekas). Heute, wo die Arbeitsmoral oft locker ist, ist es wichtig, dass an einigen Arbeitsstellen die christliche Weltordnung vertreten wird und heilsam wirken kann. Die Postboten haben im Leben der Gesellschaft eine besonders bedeutende Rolle, sie sind für viele einsame Menschen als Familienmitglied anwesend. Bei ihnen öffnet niemand außer dem Postboten die Tür. Es ist also nicht egal, was er mit sich bringt: ob er ihnen mit dem Brief auch einige freundliche, tröstende Worte, Frieden-Hoffnung strahlende Bibelzitat geben kann...(Monatlich an einem Samstagvormittag)

Einmal im Monat hat die Regionale Gruppe der Mission für die Blinden hier ihre Veranstaltungen, von der Ungarischen Reformierten Kirche organisiert. (Von Zsombor Szakáll geleitet) In der Schicksalsgemeinschaft verbinden sich die Gruppenmitglieder eng, es ist den anderen leichter, die tröstenden Worte der gläubigen blinden Gruppenmitglieder als glaubwürdiges Sehen anzunehmen.

In unserer Kirchengemeinde funktioniert das Regionale Zentrum der Mission für die Tauben der Ungarischen Reformierten Kirche - die nötigen seelischen und technischen Bedingungen (Induktionsschlinge ) sind gegeben.(Geleitet von Kirchentagreferenten Lóránt Járai. Regionales Treffen gibt es jedes Vierteljahr. Teilnahme an Gottesdiensten: sonntags)

Jeden Monat am 3. Dienstag kommen die Mitglieder des "Vitalklubs" zusammen um sich Vorlesungen über seelische und körperliche Gesundheitspflege anzuhören und Ratschläge in Themen 'Lebensführung' zu bekommen. Die Vorlesungen werden von Familienärzten, Diätetikern ,Heiltherapeuten gehalten.

Eine liebe Gesellschaft ist die Vereinigung der Familien aus mehreren Kulturen. Die Eltern aus verschiedenen Ethnika erziehen richtig ausgeglichene, tolerante, rücksichtsvolle, hilfsbereite, lebensfrohe Kinder, sie sind gute Vorbilder dafür, dass die Liebe alle Kulturen, Religionen, Nationen, Lebensalter und Temperamente zusammenbinden - harmonisieren kann. Diese Familien haben sich an die ungarische Gesellschaft angepasst, sie pflegen aber auch ihre ethnisch-kulturelle Sitten.

Zum Gebiet der Kirchengemeinde gehört auch die Institution "Therapiehaus", wo einsame, körperlich, seelisch(mental) schwache, behinderte Menschen gepflegt werden. Hier halten wir samstags um 15 Uhr Gottesdienst, an den großen christlichen Festen wird auch das Abendmahl gereicht. Ein Mitglied unserer Gemeinde holt samstags einige aus dem Therapiehaus zum Gottesdienst.

Ein besonders wichtiger Dienst der Kirchengemeinde ist, dass wir uns mit den Suchtkranken befassen. Mit der Zusammenarbeit der Ungarischen Vereinigung "Blaues Kreuz" und der Stiftung für den verlorenen Sohn gibt es jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr Sprechstunde in einem Klubraum in der Wohnsiedlung, wo Suchtkranke Hilfe bekommen können.

Im Gemeindehaus treffen sich jeden Donnerstagvormittag von 9 bis 11 Uhr die Mitglieder des Debrecener Rentnerklubs. ( Im Programm: Heilgymnastik, Vorlesungen, Besprechungen, Liebsemahl)

"Mit den Eltern auf den Spielplatz!" - Die Eltern mit Kindern können einen Schlüssel zum Spielplatz des Gemeindehauses beanspruchen - so können sie hier gerne spielen. Das ist eine praktische Drogenprävention!

Die Vereinigung für die Behinderten arbeitet neulich im Gemeindehaus. Sie versuchen vor allem für die Sehbehinderten Arbeitstelle, Beschäftigung im Gebiet Informatik zu finden, Bildung zu organisieren.(Leiter: Csaba Holló)

Unsere Kirchengemeinde hat Kontakt mit den ungarischen Gemeinschaften auf dem Gebiet außerhalb der heutigen Grenzen: in Csonkapapi (in der Karpaten-Ukraine) und mit der reformierten Kirchengemeinde in Szatmárnémeti (Siebenbürgen). Wir haben auch in dem holländischen Wolvega eine Partnergemeinde.

Das alles, so ein vielfältiger öffentlicher Dienst leistet die Kirchengemeinde.

Die Selbstverwaltung von Debrecen unterstützt die Kirchengemeinde im Rahmen einer Kulturvereinbarung moralisch, finanziell und durch Herstellung gemeinnütziger Arbeitsstellen. Von dem Ministerium für Kinder, Jugend und Sport wurde 2002 dem Priester der Gemeinde Anerkennung zuteil.

Bei der Realisierung der Zielsetzungen unserer Gemeinde helfen auch kirchliche, staatliche und bürgerliche Bewerbungen.

Die Gesellschaft der Mitarbeiter der Kirchengemeinde besteht unter der Führung des Pastors aus den Ehrenamtlichen der Gemeinde, Religionslehrern, Mitarbeitern, die von der Selbstverwaltung der Stadt beschäftigt werden, Soldaten im Zivildienst. Alle leisten ihren Dienst gewissenhaft, treu und mit Liebe. Es ist nicht leicht auf einer Wohnsiedlung Dienst zu leisten, wo das Existieren für viele wurzellos, ohne Perspektive ist.

Zur Ehre der Vergangenheit wurde zum Schwellenstein der neuen Kirche die Treppe der im 2. Weltkrieg zerstörten Kirche und deshalb legten wir einen Denkmalpark mit restaurierten Grabsteinen an, die das Andenken ausgezeichneter Debrecener kirchlicher Personen bewahren. In diesem Denkmalpark steht auch das Denkmal von dem Klub Rotary aufgestellt, zur Erinnerung der Klubgründer: der reformierte Bischof Dezső Balthazár und der Bürgermeister Gy. M. Wir möchten aus der Erinnerung an die vorbildhaften Vorgänger Kraft holen, Wegweisung bekommen.

Durch unsere Arbeit möchten wir den anderen Beispiel geben, Idee vorzeigen. Wir ermutigen alle, dass sie, anstatt sich in einem vorgestellten Elfenbeinturm einzusperren, anstatt den Mitmenschen gegenüber geschlossen zu sein, zu annehmend-aufnehmend-dienenden Gemeinschaften werden. Andere und uns selbst auch zu bereichen ist nur dann möglich, wenn wir zwischen Menschen und Menschen Brücke bauen, wenn wir aufgeschlossen sind, die Werten der anderen aufzunehmen, und wenn wir bereit sind, unsere eigenen Werten mit anderen zu teilen.

In Liebe zu leben und zu dienen - das ist der Sinn und das Ziel des Lebens. Das ist auch der Sinn und das Ziel unserer Gemeinde. Wir streben danach, dass wir im Zeichen dieses Gedanken - mit Gottes Hilfe - unsere Berufung erfüllen.

 

© Debrecen-Széchenyi kerti Református Egyházközség 2006-2017.